// SCHLAGZEILE DES MONATS
Einstimmig in die Zukunft
Mitgliederversammlung: Klares Votum zur Weiterentwicklung des TNB
Die Mitglieder des TNB haben das bisherige Präsidium mit Raik Packeiser an der Spitze für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Das einstimmige Votum ist mit dem Auftrag verbunden, den Verband als Organisator, Ausbilder, Dienstleister, Arbeitgeber und Partner gezielt weiterzuentwickeln.





Das Präsidium
Auf der 71. Mitgliederversammlung sind die Weichen für die Zukunft des Verbandes gestellt worden. Die Vereinsvertreterinnen und -vertreter haben im Steigenberger Parkhotel in Braunschweig die strategische Ausrichtung des TNB bis 2032 und die Zusammenführung der bisherigen TNB-Standorte beschlossen. „Die Ergebnisse sind ein deutliches Vertrauensvotum für die bisherige Arbeit des Präsidiums und seinen Kurs, die Entwicklung des Verbandes mutig und vorausschauend zu gestalten“, sagte TNB-Präsident Packeiser.
Das Präsidium des TNB besteht weiterhin aus Olav Meyer (zuständig für Finanzen und Marketing), Sven Schmidtmann (Leistungssport und Bildung), Jörg Kutkowski (Wettkampf- und Mannschaftssport), Andrea Kalbe (Jugend- und Jüngstensport) und Lars Peters (Vereins- und Sportentwicklung). Präsident Packeiser verantwortet wie bisher in Personalunion das Ressort Medien und Öffentlichkeitsarbeit.
Die Strategie
Wofür steht der TNB? Was will er bewegen und erreichen? Das Präsidium hat auf solch grundlegende Fragen klare Antworten. „Wir verbinden und begeistern Menschen für unsere Tennis-Welt“, sagt TNB-Präsident Packeiser. Er hat mit seinem Präsidium auf der Mitgliederversammlung den Weg in die Zukunft vorgestellt. Es geht um eine Mission und eine Vision, an der der Verband seine Arbeit in den kommenden Jahren ausrichten wird.
Der TNB will alle Tennissportarten und Generationen zusammenbringen. Bis Ende 2032 sollen mehr Menschen für die Angebote der Vereine gewonnen, Talente vom Nachwuchs bis zum Spitzensport gefördert und die Trainer- und Bildungsangebote ausgebaut werden. Dazu kommen als weitere Ziele die Stärkung der Vereinsberatung, die Weiterentwicklung digitaler Prozesse sowie der optimale Einsatz finanzieller und personeller Ressourcen.
Der Standort
Ebenfalls mit einem einstimmigen Beschluss hat die Mitgliederversammlung das Präsidium und die Geschäftsführung des TNB beauftragt, die Planungen für einen gemeinsamen Standort voranzutreiben. Ziel ist es, die bisher in Bad Salzdetfurth beheimatete Geschäftsstelle und das dort integrierte Landesausbildungszentrum mit dem Bundesstützpunkt in Hannover zusammenzuführen. In einem neuen Tenniszentrum für Norddeutschland sollen beste Bedingungen für Leistungssport, Trainerbildung, Turniere und Verbandsarbeit entstehen. Auch Padel und Pickleball werden in diesen Planungen berücksichtigt.
In welcher Stadt oder Region der TNB seine Zukunft mit Hilfe eines neuen Tenniszentrums gestalten wird, ist noch offen. Die Bekanntgabe des konkreten Standortes ist nach Abschluss der politischen Entscheidungsprozesse vorgesehen. Das Präsidium und die Geschäftsführung haben auf der Mitgliederversammlung in jedem Fall die Freigabe erhalten, bei der Planung mit einem Gesamtvolumen von maximal 35 Millionen Euro kalkulieren zu können. Überschreitungen dieses Budgets sind im Rahmen von Mitgliederversammlungen zu beschließen. „Der einstimmige Beschluss zur Standortentwicklung gibt uns Rückenwind für dieses wichtige strategische Projekt“, erklärt TNB-Präsident Packeiser.


Die Wertschätzung
Es war ein würdiger Rahmen für eine gelungene Mitgliederversammlung mit wertschätzenden Worten. Dietloff von Arnim, Präsident des Deutschen Tennis Bundes, würdigte den Mut des TNB, neue Wege zu gehen. Er begrüßte das Standortprojekt. André Kwiatkowski, Präsident des Landessportbundes Niedersachsen, hob die Zukunftsorientierung des Verbandes und die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements hervor. Braunschweigs Bürgermeisterin Cristina Antonelli-Ngameni überbrachte die Grüße der Stadt. Niedersachsens Innen- und Sportministerin Daniela Behrens wandte sich mit einer Videobotschaft an die Versammlung.
Für ihr langjähriges Engagement wurden Günther Küster (Hannover), Volker Jäcke (Braunschweig) und Sascha Wichert (Hannover) mit der Goldenen Ehrennadel des TNB ausgezeichnet. Ihre Ehrungen unterstrichen den Beitrag des Ehrenamts zur Entwicklung des Tennissports.






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