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Arben Tahiri, Teamleiter Internat an der TennisBase Hannover, über Auslandserfahrungen im College-Tennis.

Abenteuer mit klarem Plan

Leistungssportler wie Emily Eigelsbach sind immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen – wie zum Beispiel im College-Tennis in den USA. Warum wechselt das TNB-Ass in diesem Sommer ins Ausland? Welche Vorteile und Erfahrungswerte sollen sich daraus ergeben? Welche Aspekte und Hilfestellungen sind wichtig? Arben Tahiri, Teamleiter Internat an der TennisBase Hannover, erklärt am Beispiel von Spitzenspielerin Emily Eigelsbach, wie sich das Abenteuer College-Tennis mit einem klaren Plan meistern lässt.

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Die Grundidee: Darum ist ein Jahr im College-Tennis eine wertvolle Erfahrung

Emily verfolgt mit dem Wechsel an die University of Notre Dame in South Bend (Indiana, USA) einen klaren Plan. Sie hat sich bewusst für diesen Weg entschieden und weiß genau, welche Ziele sie damit verbindet. Diese Klarheit ist aus meiner Sicht eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche College-Zeit.

Das College bietet hervorragende Möglichkeiten, sich sportlich und persönlich weiterzuentwickeln. Gerade im amerikanischen College-Tennis herrscht ein sehr hohes Leistungsniveau. Dort trainieren und spielen Athleten täglich unter professionellen Bedingungen. Gleichzeitig eröffnet das Studium eine hervorragende Perspektive für die Zeit nach der aktiven Karriere.

Ich bin überzeugt, dass sich der Weg über das College und der Traum vom Profitennis keineswegs ausschließen. Im Gegenteil: Für viele Spieler ist das College eine ideale Plattform, um sich weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt zu gehen.

Die Vorbereitung: Diese Aspekte sind bei der Suche nach einem College wichtig

Eine gute Vorbereitung ist entscheidend. Emily und ihre Familie haben diesen Prozess sehr gewissenhaft gestaltet. Sie haben das College bereits besucht, sich einen persönlichen Eindruck vom Campus, den Trainingsbedingungen und dem gesamten Umfeld verschafft.

Gerade dieser direkte Eindruck ist enorm wertvoll. Man bekommt ein Gefühl dafür, ob man sich dort wohlfühlt und ob das Gesamtpaket wirklich passt. Das lässt sich durch Gespräche oder Videos allein nicht ersetzen. Mit dem Besuch vor Ort und der intensiven Vorbereitung hat Emily eine hervorragende Grundlage geschaffen, um diesen nächsten Schritt mit einem guten Gefühl zu gehen.

Arben Tahiri

Arben Tahiri

Emily Eigelsbach

Emily Eigelsbach

Die Ausrichtung: Warum es wichtig ist, sich im Ausland klare Ziele zu setzen

Wer den Schritt ans College wagt, sollte wissen, warum er diesen Weg geht. Ein klarer Plan hilft dabei, auch in schwierigen Phasen den Fokus zu behalten und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Bei Emily sehe ich genau das. Sie verfolgt ihre Ziele seit Jahren mit großer Konsequenz und weiß, warum sie sich für das College entschieden hat. Es geht nicht nur darum, in den USA Tennis zu spielen, sondern sich sportlich und persönlich weiterzuentwickeln und gleichzeitig eine hervorragende akademische Ausbildung zu erhalten.

Natürlich können sich Ziele im Laufe der Zeit verändern – das ist völlig normal. Wichtig ist, dass man mit einer klaren Vorstellung startet und offen für neue Erfahrungen bleibt. Genau diese Mischung aus Zielstrebigkeit und Offenheit traue ich Emily absolut zu. Sie hat für ihr Alter bereits eine erstaunlich klare Vorstellung von ihrem weiteren Weg. Diese Zielstrebigkeit zeichnet sie schon seit Jahren aus. Ich bin überzeugt, dass sie das College nicht einfach als Abenteuer sieht, sondern als bewussten Entwicklungsschritt. Mit dieser Einstellung bringt sie aus meiner Sicht beste Voraussetzungen mit, um die Chancen, die sich dort bieten, optimal zu nutzen.

Die Hürden: Klima, Ernährung, Heimweh und Misserfolg – auch das kann passieren

Natürlich bringt ein Wechsel in die USA immer Veränderungen mit sich. Neue Menschen, eine andere Kultur und ein neuer Alltag gehören dazu. Bei Emily mache ich mir diesbezüglich allerdings nur wenig Gedanken. Sie ist für ihr Alter außergewöhnlich strukturiert, selbstständig und diszipliniert. Diese Eigenschaften werden ihr den Einstieg sicherlich erleichtern.

Hinzu kommt, dass sie ein sehr stabiles familiäres Umfeld hat. Ihre Familie wird sie auch während ihrer Zeit in den USA begleiten und besuchen. Das gibt zusätzliche Sicherheit. Natürlich kann es auch bei ihr sportliche Herausforderungen geben – das gehört zum Leistungssport dazu. Ich bin aber überzeugt, dass Emily die nötige Reife besitzt, um mit solchen Situationen gut umzugehen.

Die Unterstützung: So hilft das Team der TennisBase Hannover aus der Entfernung

Wir werden Emily selbstverständlich auch nach ihrem Wechsel weiterhin unterstützen. Dabei geht es nicht darum, ständig Einfluss zu nehmen, sondern ihr als Ansprechpartner zur Seite zu stehen, wenn sie Rat oder einen Austausch braucht.

Mit ihrem Trainer Niklas Gerdes hat sie dafür einen besonderen Begleiter. Er kennt den Weg über das amerikanische College aus eigener Erfahrung und weiß genau, welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen auf sie warten können. Diese Erfahrungen kann er nun an Emily weitergeben.

Wir alle freuen uns darauf, ihre weitere Entwicklung zu verfolgen. Unser Ziel ist es, sie in ihren Entscheidungen zu bestärken und ihr das Gefühl zu geben, dass sie jederzeit auf ihr Netzwerk an der TennisBase Hannover zurückgreifen kann.