// 5-FRAGEN-RALLYE

AUFSCHLAG FÜR VIELFALT UND OFFENHEIT

HANOVER HORSE CUP:
3. AUFLAGE VOM
31. JULI BIS 2. AUGUST
BEIM VFB WÜLFEL

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Tennis verbindet – unter diesem Motto lädt die 3. Auflage des Hanover Horse Cup (HHC) zu einem internationalen Turnier nach Hannover. Auf der Anlage des VfB Wülfel geht es ab dem 31. Juli um ein gutes Miteinander, attraktiven Sport und Vielfalt. Alexander Gerdes, 1. Vorsitzender des VfB Wülfel und selbst begeisterter Tennisspieler, erklärt in der 5-Fragen-Rallye, wie das Turnier queeres Leben sichtbar und erfahrbar macht.

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Frage 1:

Teilnehmende aus aller Welt, ein buntes Rahmenprogramm und eine klare Grundidee: Warum hat der Hanover Horse Cup viel Zuspruch verdient? 

Tennis verbindet – das ist der Kern des Hanover Horse Cup. Wir bringen Menschen aus mehr als 20 Nationen zusammen, die Tennis lieben und Teil einer offenen, bunten Community sein wollen. Das Turnier ist von der Gay and Lesbian Tennis Alliance (GLTA) akkreditiert und Teil der GLTA-Worldtour – sportliche Qualität auf internationalem Niveau. Gleichzeitig ist es mehr als Wettkampf: Abendessen, Players Night am Maschsee, buntes Rahmenprogramm – eine Atmosphäre, in der sich alle willkommen fühlen. Queers and Friends eben. 

Frage 2:

Sie sind 1. Vorsitzender des VfB Wülfel und Organisator des Turniers. Wie wird der Hanover Horse Cup im Verein und in Hannover angenommen? 

Die Resonanz ist überwältigend – intern wie in der Stadtgesellschaft. Viele Mitglieder packen ehrenamtlich an und freuen sich sehr, wenn es wieder losgeht. Oberbürgermeister Belit Onay schrieb im ersten Jahr ein Grußwort, Innenministerin Daniela Behrens übernahm zweimal die Schirmherrschaft – 2026 ist es Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius. Das ist nach unserem Kenntnisstand weltweit das erste Mal, dass ein aktives Regierungsmitglied Schirmherr eines GLTA-Turniers wird.

Alexander Gerdes

Frage 3:

Hochklassiger Sport, freundschaftliche Begegnungen, Punkte für Ranglisten: Was steht bei diesem Turnier im Vordergrund? 

Alles davon – und das macht den HHC besonders. Unterschiedliche Leistungsklassen und Altersstufen sorgen dafür, dass jede*r das passende Niveau findet. Wer Wettkampf und Ranglistenpunkte sucht, kommt genauso auf seine Kosten wie jemand, dem Begegnungen mit Menschen aus verschiedenen Nationen und Identitäten wichtiger sind. Ein buntes Rahmenprogramm, gemeinsame Abende und die familiäre Atmosphäre – getragen von unseren engagierten Vereinsmitgliedern – machen den Cup zu etwas ganz Besonderem.

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Frage 4:

Der Hanover Horse Cup wirbt für queeres Leben. Warum ist das in unserer Gesellschaft immer noch wichtig und notwendig? 

Weil Diskriminierung und Ausgrenzung queerer Menschen leider auch heute noch an der Tagesordnung sind. Deshalb braucht es Orte, an denen du ganz offiziell willkommen geheißen wirst und einfach du sein kannst – unabhängig von Orientierung, Identität oder Herkunft. Orte, an denen der Mensch zählt und es nicht darum geht, wer wie geliebt wird. Der HHC schafft diese Atmosphäre. Und Tennis ist unser Werkzeug, um verschiedene Welten zusammenzubringen und ein sicheres Umfeld zu schaffen. Wer ansonsten wenig Berührung mit queerem Leben hatte, merkt schnell: Das sind ganz normale Menschen mit Stärken und Schwächen wie du und ich.

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Frage 5:

Worauf freuen Sie sich am meisten? Worauf dürfen sich die Zuschauer besonders freuen? 

Am meisten freue ich mich darauf, dass es endlich wieder losgeht! Mehr als 100 Menschen aus aller Welt kommen zusammen – mit echter Begeisterung, auf Augenhöhe, ohne Schubladen. Für Zuschauer*innen: spannende Matches in allen Spielstärken, buntes Rahmenprogramm, gutes Essen, unsere Sekt- und Cocktailbar und eine Atmosphäre, die man nicht vergisst.