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VON TALENTEN, TRÄUMEN UND SCHNÜRSENKELN

CUP DER NORDVERBÄNDE: VERBLÜFFENDE MOMENTE BEIM TE-TURNIER IN ISERNHAGEN

UNSER "CUP DER NORDVERBÄNDE SONG"   (KI-generiert)

Der Blick zurück macht stolz. Mit dem Cup der Nordverbände war der TNB Anfang März Gastgeber eines TE-Turniers, das Talente der Altersklasse U14 und jünger aus ganz Europa angelockt hat. Bei den Juniorinnen sicherte sich die Niederländerin Kiki Beck den Turniersieg, bei den Junioren konnte sich der Pole Antonio Tejerina durchsetzen. Doch eines solches Event hat neben Siegern und Punkten für die Rangliste noch so viel mehr zu bieten. Das eMag erinnert an besondere Momente eines besonderen Turniers.

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Stolze Gesichter bei der Siegerehrung (von links): Turnierdirektorin Julia Meyer, Elise Vandeweyer (2. Platz), Kiki Beck 1. Platz), Constantin Kästner (2. Platz), Antonio Tejerina (1. Platz) und TNB-Vizepräsidentin Andrea Kalbe.

Die Organisation

Die Turnierdirektorin Julia Meyer und ihr Team sind erfahren darin, auch ein internationales Jugendturnier auszurichten. Abgesehen von den Begegnungen auf den Tennisplätzen im Sportpark Isernhagen gibt es jede Menge zu organisieren. „Für mich macht es keinen Unterschied, ob es ein TE- oder ITF-Turnier ist, ob es in der Altersklasse U14 oder U18 ist. Bei jedem Turnier habe ich den gleich hohen Anspruch an eine reibungslose Woche“, erzählt Meyer.

Der Sport

Bei einem TE-Turnier sind aktive Leistungssportler am Ball. Viele von ihnen träumen vom Profitennis. „Vor allem wenn die Teilnehmer in Gruppen mit ihren Coaches anreisen, ist schon sehr hohe Professionalität zu erkennen – von der Anmeldung über die Bezahlung bis zum Warm up, der Nutzung des Physiotherapeuten und der Verpflegung“, findet Julia Meyer. „Auf dem Platz will jeder gewinnen. Dennoch ist es schön zu sehen, dass viele Teilnehmer neben dem Platz auch noch Kind sind.“ Ausgewählte Matches des Turniers konnten live auf YouTube verfolgt werden und stehen dort nun auch im Re-Live zur Verfügung.

„Es ist jedes Mal wieder aufregend. Kein Turnier ist wie das vorherige. Auf dem Platz will jeder gewinnen.“

sagt Julia Meyer

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Der Heimvorteil

Auch wenn es nicht für einen Titelgewinn gereicht hat: Greta Voget (Sparta Nordhorn) und Luise Meißner (MTV Eintracht Celle) haben ihren Heimvorteil genutzt. Die beiden TNB-Spielerinnen kennen die Begebenheiten in Isernhagen von diversen Turnieren aus dem Effeff und sind bis in das Viertelfinale des TE-Turniers eingezogen. Luise Meißner war dank einer Wildcard des Deutschen Tennis-Bundes direkt im Hauptfeld vertreten. Im Viertelfinale gegen die spätere Turniersiegerin gab es eine knappe Drei-Satz-Niederlage. „Wenn man betrachtet, dass meine Gegnerin Kiki Beck das Turnier ohne weiteren Satzverlust gewonnen hat, kann man sich schon ein bisschen ärgern. Aber ich versuche immer, das Positive aus einem Turnier mitzunehmen und jeden einzelnen Erfolg zu genießen“, verrät Luise Meißner.

Der Aufwand

Hinter Erfolgsgeschichten wie denen von Greta Voget steckt jede Menge harter Arbeit und hoher Aufwand. „Für ein solches Turnier muss eine rechtzeitige Befreiung von der Schule erfolgen. Das war bisher aufgrund der tollen Unterstützung von Luises Klassenlehrerein und Schulleiterin kein Problem“, sagt Irina Meißner, die Mutter von Luise. Wie sich Greta Voget im Leistungssport behauptet und mit welch hohem Aufwand sie Tennis spielt, wird in einem während des TE-Turniers entstandenen Videos deutlich.

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Die Kuriositäten

Mitten im Viertelfinale, mitten in einer spannenden Phase: TNB-Ass Luise Meißner reißt ein Schnürsenkel. In ihrer Sporttasche liegt kein Ersatz bereit. Was tun? Turnierdirektorin Julia Meyer hilft – obwohl zur Neutralität verpflichtet – gerne mit einem ihrer Schnürsenkel aus. Der Momente zeigte: Beim Tennis in Allgemeinen und bei einem TE-Turnier im Besonderen kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren. „Dass mir beim Tennis ein Schnürsenkel reißt, ist noch nicht vorgekommen und war auch nicht abzusehen. Ich hätte mich bei Julia Meyer gerne mit einem Sieg für ihre spontane Hilfe bedankt“, erzählt Luise Meißner.

Wenn der Schnürsenkel nicht mitspielt: Eine Foto-Story von Florian Petrow

"Ich versuche immer, das Positive aus einem Turnier mitzunehmen und jeden einzelnen Erfolg zu genießen“,

verrät Luise Meißner.