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AUSBILDUNG: SO ERLEBEN TEILNEHMENDE DAS VIERTÄGIGE EINGANGS-MODUL DES TNB

AUF DEM WEG ZUM C-TRAINER

Vier Tage lang geht es ausschließlich um Tennis in all seinen Facetten. Wer am C-Trainer-Eingangs-Modul des TNB teilnimmt, bekommt jede Menge Anregungen. Unsere Rubrik „Matchanalyse“ gibt Einblick in eine Ausbildung, die sehr gefragt ist und viel Spaß macht.

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Online und Präsenz

Das Tennis wandelt sich kontinuierlich. Die Trainerausbildung des TNB auch. Wenn Hans-Immo Müller (Teamleiter Bildung des TNB) und sein Trainerteam angehende C-Trainer ausbilden, erfolgt das mit einer Mischung aus Online- und Präsenz-Lerneinheiten. Die Teilnehmenden am sogenannten Eingangs-Modul müssen den Nachweis erbringen, dass sie online bereits grundlegendes Wissen erworben haben, bevor sie in den viertägigen Lehrgang starten. Das hat den Vorteil: Sobald das Eingangs-Modul beginnt, sind alle mitten im Thema.

Theorie und Praxis

Auf dem Weg zum eigentlichen Prüfungstag, der der erfolgreichen Teilnahme am Eingangs- und Aufbau-Modul folgt, erleben die angehenden Trainer eine muntere Mischung aus Theorie und Praxis. Was mit Hilfe von Vorträgen, Video-Beispielen und Präsentationen gezeigt wird, soll im Rahmen der TNB-Lehrgänge unbedingt auch in der Praxis ausprobiert und erlebt werden. Das sorgt für Lernphasen, Ruhepausen und viel Action inklusive Muskelkater.

Wiebke Niesyto
Die Mischung aus Online-Lerneinheiten und Praxis-Lehrgang hat ihr gut gefallen. Wiebke Niesyto, Abteilungsleiterin des TVV Neu Wulmstorf und aktive Bezirksliga-Spielerin, hat beim TNB in Bad Salzdetfurth das C-Trainer-Eingangs-Modul absolviert, um sich in ihrem Verein beim Kinder- und Jugendtraining einbringen zu können.

Vorspielen und Präsentieren

Wer C-Trainer werden will, soll nicht nur zuschauen, sondern sich auch einbringen. Im Rahmen von Eingangs- und Prüfungs-Modul gibt es mehrere Praxiselemente. Die Teilnehmenden probieren Übungsformen aus, präsentieren ihre Ideen für eine eigene Tennisstunde und werden dabei bewertet. Wie gut ist das Anspielen? Wie gut ist die Technik? Es sorgt für einen gewissen Nervenkitzel, sich diesen Fragen stellen zu müssen.

Individualisten und Teamgeist

Jeder bringt seine eigenen Ziele zur Ausbildung mit. Eine erfolgreiche Teilnahme am C-Trainer-Eingangs-Modul wird mit dem Kindertennis-Zertifikat belohnt. Dazu gibt es vom Trainerteam des TNB eine Empfehlung, ob im nächsten Schritt eine Ausbildung zum C-Trainer für Breiten- oder Leistungssport folgen sollte. Während all dieser Lehrgänge ist es wichtig, dass Individualisten auch Teamgeist und Gruppendynamik zu nutzen wissen.

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Cedrik Ring
Der Herrenspieler des TC Hedemünden hat sich für 2026 vorgenommen, seine Ausbildung zum C-Trainer erfolgreich abzuschließen. Als Ergebnis des Eingangs-Moduls bekam der 18-Jährige Anfang des Jahres die Empfehlung, C-Trainer für den Bereich Leistungssport zu werden. Diese Chance möchte Cedrik Ring nutzen.

Anregungen und Impulse

Die Anmeldung für eine C- oder B-Trainer-Ausbildung beim TNB erfolgt über dessen Seminarkalender bzw. über das Portal tennis.de nach erfolgreicher Registrierung. Wie hat es einer der Teilnehmer des Lehrgangs im Januar 2026 so schön formuliert? Das vermittelte Wissen fühlt sich wie ein bunter Blumenstrauß an. Gemeint ist damit die Vielzahl an Ideen, Anregungen und Impulsen. Das gilt auch für die Fortbildungen zur Lizenzverlängerung.

Neugierig?

Der TNB bietet über seinen Seminarkalender vielfältige Formen der Aus- und Fortbildung an. Vom klassischen C- und B-Trainer im Tennis über die Oberschiedsrichter-Ausbildung bis zum LK-Führerschein für Turnierveranstaltungen und Seminaren für neue Trendsportarten wie Padel, Pickleball und Beachtennis: Es lohnt sich, die Angebote zu sichten. Sie richten sich an Breiten- und Leistungssportler, an Vereinsfunktionäre und an Ehrenamtliche.

Zum Seminarkalender

Dominik Ruh
Sein klares Ziel lautete: Um den eigenen Sohn auszubilden und das eigene Training zu verbessern, hat Dominik Ruh an der C-Trainer-Ausbildung des TNB teilgenommen. Der Herren- und Herren 30-Spieler vom TC Blau-Weiß Soltau war begeistert, wie viel Input und Impulse er bei dem viertägigen Lehrgang bekommen hat.